ÜBER DIESE SEITE

Viele Jahre lang haben mein Kollege Dr. Hansruedi Ambühl aus Bern und ich diese Webseite 'Wege aus dem Zwang' zusammen betrieben. Sie ist aus einem gemeinsames Buchprojekt entstanden mit dem Ziel, Informationen kurz und prägnant allen Interessierten leicht zugänglich zur Verfügung zu stellen.

Hansruedi Ambühl hat sich jahrelang intensiv mit dem Phänomen von Zwangsstörungen auseinander gesetzt. Sein Wissen und seine Kompetenz und seine vielfältigen Erfahrungen mit Menschen, die unter Zwangssymptomatiken leiden, haben ihren Niederschlag in mehreren Büchern gefunden. Diese Publikationen haben sowohl bei FachkollegInnen als auch bei Betroffenen und ihren Angehörigen viel Anklang gefunden und leisten wichtige Unterstützung bei Hilfe und Selbsthilfe.
Ab Juli 2014 reduziert Hansruedi Ambühl sein psychologisch-psychotherapeutischen Wirken in seiner Praxis.
Wir sind jedoch übereingekommen, dass wir die Webseite auf alle Fälle zugänglich halten möchten. Für Verwaltung und sanfte Aktualisierungen werde ich wie bislang zuständig bleiben.

Ich freue mich, dass die Informationen über 'Wege aus dem Zwang' für alle Interessierte in der Webwelt bleiben.

Bern und Zürich, im Juni 2014
Barbara Meier

Kontakt:

Dr. phil. Hansruedi Ambühl

Fachpsychologe für Psychotherapie FSP / Kognitiver Verhaltenstherapeut SGVT

Aarbergergasse 46, CH-3011 Bern
079 759 45 35
hansruedi.ambuehl@sunrise.ch

 

Dr. phil. Barbara Meier

Fachpsychologin für Psychotherapie FSP / Kognitive Verhaltenstherapeutin SGVT

Seefeldstrasse 35, CH-8008 Zürich
044 251 68 69 www.barbarameier.ch

 

buchHansruedi Ambühl & Barbara Meier (2003). Zwang verstehen und behandeln. Ein kognitiv-verhaltenstherapeutischer Zugang. Stuttgart: Pfeiffer bei Klett-Cotta.

Zwangsstörungen gelten als komplexe und schwierig zu behandelnde psychische Erkrankungen. Der Vielschichtigkeit der Störung trägt dieses facettenreiche und anwendungsbezogene Buch Rechnung, das PsychotherapeutInnen bei der Diagnose, beim Verstehen der 'Zwangslogik' und beim Entwurf eines Behandlungsplans wirksam unterstützt. Die Kapitel des Praxisteils stellen Bausteine zur Behandlung von Zwangsstörungen in einem integrativ-verhaltenstherapeutischen Konzept benutzerfreundlich zur Verfügung.
Auch Betroffene können durch die klar dargestellte Hintergrundinformationen hilfreiche Einblicke in die Struktur der Störung und v.a. auch in die Wege ihrer Veränderung gewinnen.

Seit Anfang 2014 im Verlag vergriffen, Exemplare noch im Detailhandel oder bei den Autoren auf Anfrage erhältlich.

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Publikationen 'Zwang' Dr. Hansruedi Ambühl

Hansruedi Ambühl (2008). Frei werden von Zwangsgedanken (3. Auflage). Düsseldorf: Patmos.

Das Buch speziell zu Zwangsgedanken. Menschen mit Zwangsgedanken leiden erheblich darunter, dass ihnen immer wieder Gedanken durch den Kopf gehen, die sie in Angst und Schrecken versetzen. Sie fühlen sich verantwortlich und schuldig. Sie geraten zunehmend in Zweifel, ob es sich wirklich nur um Gedanken handelt. Sie befürchten, ihre Gedanken in die Tat umzusetzen und etwas zu tun, das ihren Wertvorstellungen zutiefst zuwider läuft. Sie fühlen sich in ihrem Innern erschüttert und trauen sich nicht mehr über den Weg. Indem sie sich solche Gedanken verbieten und indem sie versuchen, mit anderen „richtigen“ Gedanken ihren Befürchtungen entgegenzutreten, geraten sie in einen Teufelskreis.
Dieses Buch zeigt auf, wie Sie sich aus der Sackgasse der Zwangsgedanken und Denkzwänge befreien können. Es werden drei mögliche Veränderungswege praxisnahe dargestellt: der kognitiv-verhaltenstherapeutische Weg, die Praxis der Achtsamkeit und die medikamentöse Behandlung. Alle drei glauben nicht an die Zwangsgedanken als Schreckensboten der Realität, sondern werten sie als das, was sie sind: Gedanken, die Ihnen das Leben schwer machen und Ihnen viel Lebensfreude und -energie rauben.
Das Buch enthält eine ausführliche Checkliste der Erscheinungsformen von Zwangsgedanken und Denkzwängen. Sie bietet Ihnen die Möglichkeit, eventuell vorhandene Zwangssymptome und deren Schweregrad selbst einzuschätzen.

Hansruedi Ambühl (2004). Wege aus dem Zwang. Wie Sie Zwangsrituale verstehen und überwinden (3. Auflage). Düsseldorf: Patmos.

Das Buch bietet allen Hilfe an, die unter Zwangsgedanken und Zwangshandlungen leiden. Im ersten Teil wird erklärt, was eine Zwangsstörung ist, wie sie sich entwickeln kann und was sie so hartnäckig am Leben erhält. Im zweiten Teil hat der Leser oder die Leserin zunächst die Möglichkeit, selbst zu prüfen, ob das, worunter sie leidet, tatsächlich eine Zwangsstörung ist. Falls dies zutrifft, vermittelt dieses Buch viele ganz konkrete Ratschläge, wie Sie Ihre Zwänge überwinden und in Griff bekommen lernen: Wie können Sie sich aufbauen und realistische Veränderungsziele setzen? Wie können Sie sich den zwangsauslösenden Situationen stellen? Wie können Sie Ihre Zwangsrituale unterlassen? Wie können Sie mit Zwangsgedanken anders umgehen? Der dritte Teil des Buches zeigt auf, wann professionelle therapeutische Hilfe angezeigt ist und worin diese bestehen kann. Schliesslich wendet sich das Buch an die Angehörigen der Betroffenen und zeigt ihnen, wie sie unter Zwängen leidende Personen dabei unterstützen können, sich von den Beeinträchtigungen, die ihr Leiden ihnen auferlegt, zu befreien. Ganz zum Schluss werden andere Selbsthilfebücher für Angehörige und Betroffene empfohlen.

 

Hansruedi Ambühl (Hrsg.) (2005). Psychotherapie der Zwangsstörungen. Stuttgart: Thieme.

Die zweite überarbeitete und ergänzte Auflage des Standardwerkes über den aktuellen Wissens- und Forschungsstand im Bereich Psychotherapie der Zwangsstörungen. VertreterInnen verschiedenster therapeutischer Zugänge kommen zu Wort und fächern Theorie und Anwendung fundiert und umfassend auf. Sowohl zur ausführlichen Information als auch als Nachschlagewerk geeignet, insbesondere für Fachpersonen aus den Bereichen Psychologie, Psychiatrie und Psychotherapie.

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